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Rattengift-Wirkstoff Difenacoum

Rattengift mit Difenacoum kaufen

Rattengift mit Wirkstoff Difenacoum

Rattengift mit Wirkstoff Difenacoum gegen Ratten und Mäuse

Difenacoum ist ein wirksames Antikoagulationsmittel zur Bekämpfung von Ratten und Mäusen. Antikoaguationsmittel verhindern die Blutgerinnung und führt somit zum Verenden der Nager. Rattengift Difenacoum gehört zu den Wirkstoffen der zweiten Generation dieser Mittel und ist in Deutschland nur von Anwendern mit amtlicher Zulassung erwerbbar.

Wirksame Mäuse- und Rattenbekämpfung mit Difenacoum

Difenacoum wirkt sicher und mit einer Zeitverzögerung. Somit liegen meist einige Tage zwischen der Aufnahme des Gifts durch die Nagetiere und ihrem Verenden. Aufgenommen wird das Mittel über Fressköder. Die verzögerte Wirkung verhindert, dass andere Ratten durch verendete Tiere nahe dem Futterplatz oder direkt nach dem Fressen gewarnt werden. In diesem Fall würden die übrigen Tiere einfach die Fressköder meiden und sich anderswo ihr Futter suchen. Die langsam eintretende Verhinderung der Blutgerinnung bewirkt, dass es ca. drei bis vier Tage später bei den Ratten zu inneren Blutungen und Versagen vom gesamten Kreislaufsystem kommt. Bis die gesamte Population eines Befalls von Ratten und Mäusen beseitigt ist, dauert es somit ein wenig länger, dafür ist aber die Wirkung viel sicherer als der Einsatz von Vorgängerprodukte der ersten Generation.

Vorteile von Rattengift mit Difenacoum

Das Rattengift und Mäusegift mit Difenacoum hat eine sehr gute Wirkung zur sicheren Schädlingsbekämpfung gegen Hausmäuse und Feldmäuse. Zudem hat das Rattengift mit Difenacoum eine schnelle Wirkung nachdem die zeitverzögerte Wirkung eintritt. Ratten sowie Mäuse nehmen diesen Köder mit Difenacoum gerne an, ohne ihn lange zu meiden, auch wenn Mäuse und Ratten andere Nahrungsangebote zur Verfügung haben. Ein sehr grosser Vorteil ist der schnelle Prozess einer Mumifizierung, der nach dem Tod eintritt und die verendete Maus oder Ratte unatraktiv für Raubvögel und andere Säugetiere macht. Auch entfällt der unangenehme Verwesungsgeruch, der auch andere Ratten warnen lässt. Eine Sekundärvergiftung ist mit einem Rattengift mit Difenacoum eher ausgeschlossen. 

Nachteile von Rattengift mit Difenacoum

Das Rattengift mit Difenacoum hat die geringste Wirkung im Vergleich zu allen anderen Rattengiften der 2. Generation auf Ratten. Rattengift mit Difenacoum eigenet sich eher als sicheres Mäusegift. Ratten sind im Laufe der Generationen gegen dieses Gift teilweise imunisiert. Als Rattengift eignet sich dagegen eher Rattengift mit Bromadiolon im Innen und Aussenbereich sowie Rattengift mit Flocoumafen im Innenbereich. Rattengift mit Flocoumafen im Aussenbereich birkt das Risiko der Sekundärvergiftung.

Köderarten von Rattengift mit Difenacoum

Rattengift mit Difenacoum gibt es als Paste und als Pellets bzw. Würfel. Am attraktivsten sind für Mäuse die Paste, da sie als Frischköder einen sehr stark aromatisierten Geruch hat und für Mäuse unwiderstehlich macht. Aber auch die Pellets, Würfel werden gerne von Mäusen angenommen. Solches Rattengift als Paste mit Difenacoum bieten wir an von Muribrom Difenacoum Paste oder von BASF Sorexa PasteASF Sorexa Paste oder Sorexa Block.

Entscheidung und Wahl für Rattengift mit Difenacoum

Wählen und entscheiden Sie sich für Rattengift und Mäusegift mit Difenacoumwenn Sie Ratten und Mäuse auch ausserhalb geschlossenen Räumen bekämpfen wollen. Wenn Sie überwiegend eine Rattenplage haben ist Gift mit Difenacoum eher nicht zu empfehlen. Rattenbekämpfung sollten Sie mit ausschließlich als Würfel oder als Blocks annbieten. Mäuse nehmen sowohl Würfel als auch Paste gleichermaßen gerne an. Wenn Sie Ratten und Mäuse innerhalb geschlossener Räume bekämpfen wollen oder eine extreme Rattenplage haben, dann empfehlen wir jedoch Rattengift mit dem Wirkstoff Flocoumafen

Fazit: Difenacoum: (Murin Dife)
Blutgerinnungshemmend bei einmaliger Aufnahme. Starke Wirkung gegen Hausmäuse (Mus musculus); gegen Ratten weniger stark. Giftwirkung bei Hunden, Katzen und Schweinen gering.


ERNEUERUNG DER GENEHMIGUNG FÜR DIFENACOUM ALS WIRKSTOFF IN BIOZIDPRODUKTEN DER PRODUKTART 14

Im Amtsblatt der EU wurde die Durchführungsverordnung (EU) 2017/1379 zur Erneuerung der Genehmigung für Difenacoum als Wirkstoff zur Verwendung in Biozidprodukten der Produktart 14 veröffentlicht. Wesentliche Inhalte sind:

  • Die Genehmigung für Difenacoum (CAS-Nr. 56073-07-5) als Wirkstoff zur Verwendung in Biozidprodukten der Produktart 14 (Rodentizide) wird erneuert.
  • Der Wirkstoff gilt als zu ersetzender Stoff (Substitutionskandidat). Entsprechende Biozidprodukte durchlaufen bei der Prüfung des Zulassungsantrags eine vergleichende Bewertung.
  • Für die Prüfung der Zulassungsanträge wurden Sonderbestimmungen festgelegt.
  • Die Genehmigung ist bis zum 30.06.2024 befristet.

 
Die Verordnung tritt am 15.08.2017 in Kraft und gilt unmittelbar (keine Umsetzung in nationales Recht erforderlich).

Durchführungsverordnung (EU) 2017/1379


 

DURCHFÜHRUNGSBESCHLUSS ZUR VERSCHIEBUNG DES ABLAUFDATUMS DER GENEHMIGUNG VON DIFETHIALON UND DIFENACOUM

Im Amtsblatt der EU wurde der Durchführungsbeschluss 2014/397/EU zur Verschiebung des Ablaufdatums der Genehmigung von Difethialon und Difenacoum zur Verwendung in Biozidprodukten der Produktart 14 veröffentlicht. Wesentliche Inhalte sind:

  • Das Ablaufdatum der Genehmigung von Difethialon und Difenacoum zur Verwendung in Biozidprodukten der Produktart 14 wird auf den 30.06.2018 verschoben.


Beschluss 2014/397/EU  (Verschiebung des Ablaufdatums der Genehmigung von Difethialon und Difenacoum)


 

AUFNAHME DES WIRKSTOFFS DIFENACOUM IN ANHANG I DER BIOZIDRICHTLINIE

Im Amtsblatt der EG wurde die Richtlinie 2008/81/EG zur Änderung der Richtlinie 98/8/EG (Biozidrichtlinie) zwecks Aufnahme des Wirkstoffs Difenacoum in Anhang I veröffentlicht. Wesentliche Inhalte sind:

  • Der Wirkstoff Difenacoum (CAS-Nr: 56073-07-5) wird hinsichtlich der Produktart 14 (Rodentizide) in Anhang I der Biozidrichtlinie aufgenommen. Als Zeitpunkt der Aufnahme ist der 01.04.2010 festgelegt.
  • Zukünftig dürfen entsprechende Biozid-Produkte nur noch vermarktet werden, wenn sie von einer zuständigen Behörde zugelassen sind.
  • Die Zulassung ist mit folgenden Bedingung verbunden:
    1. Die nominale Konzentration des Wirkstoffs in den Produkten darf 75 mg/kg nicht übersteigen und nur gebrauchsfertige Produkte dürfen zugelassen werden.
    2. Produkte müssen eine aversive Substanz und gegebenenfalls einen Farbstoff enthalten.
    3. Produkte dürfen nicht als Haftgift verwendet werden.
    4. Sowohl die Primär- als auch die Sekundärexposition von Menschen, Nichtziel-Tieren und Umwelt sind durch Planung und Anwendung aller geeigneten und verfügbaren Maßnahmen zur Risikominderung zu minimieren. Hierzu gehören insbesondere die Beschränkung auf die Anwendung durch berufsmäßige Verwender, die Festlegung einer Packungshöchstgröße und die Verpflichtung zur Verwendung manipulationssicherer und befestigbarer Köderboxen.
  • Die Aufnahme ist auf 5 Jahre befristet.

 
Die Bestimmungen müssen bis zum 31.03.2009 in nationales Recht umgesetzt werden und sind ab dem 01.04.2010 anzuwenden.

RL 2008/81/EG (Aufnahme von Difenacoum in Anhang I der Richtlinie 98/8/EG)